Verein mit Fanfarenzug,Trachten- und Theatergruppe

 Satzung 

Des Vereins für Volksmusik und Brauchtum e. V. Hagenbach

Gegr. 1962

§ 1 

Zweck, Name, Sitz, Eintragung

 

Der Verein setzt sich die Aufgabe, Volksmusik und Brauchtum zu pflegen und zu fördern. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die Mittel des Vereins dürfen  nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als solche, keine sonstige Zuwen-dung aus den Mitteln des Vereins erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

Der Verein ist politisch und religiös neutral.

Der Verein hat seinen Sitz in Hagenbach.

Der Verein führt den Namen „Verein für Volksmusik und Brauchtum e. V. Hagenbach“.

 

§ 2 

Erwerbs und Verlust der Mitgliedschaft 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. 

Die Anmeldung zur Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

Die Mitglieder des Vereines bestehen aus

a)       aktiven Mitgliedern:

Hierzu zählen die Mitglieder, welche in einer der folgenden Gruppen:

dem Fanfarenzug, der Theatergruppe, der Trachtengruppe, oder der Tanzgruppe mitwirken sowie der jeweilige Vorstand.

b)       passiven Mitgliedern:

Sind diejenigen, welche nicht unter a) fallen.

c)        Ehrenmitglieder:

Das sind Mitglieder, die sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben haben. Sie können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt werden. Die Ernennung kann nur in derselben Weise rückgängig gemacht werden.

Zum Ehrenmitglied ernannt werden auch Mitglieder, die den Verein 40   Jahre aktiv in den einzelnen Gruppen oder im Vorstand unterstützten.

Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt, Verabschiedung und Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Mitteilung (Post, Telefax, Mail) an den Vorstand.

Die Verabschiedung eines Mitgliedes aus dem Verein kann durch den Vorstand erfolgen. Sie ist zulässig wenn:

-  das Mitglied mit der Zahlung von Beiträgen trotz zweier schriftlicher Mahnungen, die durch Zustellungsnachweis zu erfolgen haben, im Rückstand ist.

-   zwischen beiden Mahnungen muss ein Zeitraum von mindestens zwei Wochen liegen. Die erste Mahnung ist erst einen Monat nach Fälligkeit

der schuld zulässig; die zweite muss die Androhung der Verabschiedung enthalten. Mahnkosten sind von dem säumigen Mitglied zu erstatten.

Die Ausschließung eines Mitgliedes aus dem Verein erfolgt durch die Mitgliederver-sammlung, wenn in der Person des Mitgliedes ein wichtiger Grund vorliegt, insbe-sondere, wenn sich das Mitglied einer unehrenhaften Handlung schuldig macht oder den Zweck des Vereins vorsätzlich des beharrlich zuwiderhandelt.

Das Mitglied, welches ausgeschlossen werden soll, ist mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung die Tagesordnung zustellen. In der Tagesordnung ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass über die Ausschließung des Mitgliedes ein Beschluss gefasst werden soll.

§ 3 

Beiträge, Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied nach vollendet 18. Lebensjahr hat einen monatlichen Einzelbeitrag

zu zahlen. Außerdem besteht die Möglichkeit eines Familienbeitrages bei mindestens 2 Personen. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages entbunden.

Die Mitgliedsbeiträge sollen durch das Sepa - Lastschriftverfahren über die Sparkasse Germersheim-Kandel jährlich im 1. Quartal d. J. eingezogen werden.

Die Gläubiger-ID-Nr. im SEPA-Lastschriftverfahren lautet: DE77ZZZ00000285024 Eine Eintrittsgebühr für den Eintritt in den Verein ist nicht zu entrichten.

Änderungen der Beitragshöhe können nur von der Mitgliederversammlung bestimmt werden. Der Vorstand kann Mitgliedern aus besonderen Gründen den Beitrag ganz oder teilweise auf Antrag erlassen.

Die Mitglieder sind gegenseitig  zur Kollegialität verpflichtet. Besondere Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, dem Verein durch sein Verhalten zu Achtung und Ansehen zu verhelfen.

Die bei Wettkämpfen gewonnenen Preise werden Eigentum des Vereins.

Persönlich verliehene Ehrenzeichen bleiben Eigentum des damit Ausgezeichneten.

In jeder Woche findet für jede Gruppe eine Übungsstunde statt. Hierzu haben die jeweiligen Mitglieder zu erscheinen. Die genauen Zeiten – auch Zusatzstunden – werden vom Gruppenleiter/in festgelegt.

 

§ 4 

Verwaltung des Vereins 

a.) Vorstand 

Die Mitglieder des Vorstandes werden, und zwar jedes von ihnen einzeln, für sein Amt von der Hauptversammlung der Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren mit der Maßgabe gewählt, dass ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahlen fortdauert. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist eine außerordentliche Haupt-versammlung zur Vornahme einer Ersatzwahl zu berufen. Das Amt des von diesem gewählten Vorstandsmitgliedes endet mit der Durchführung der gemäß Satz 1 dieses Paragraphen von der ordentlichen Hauptversammlung vorzunehmenden Neuwahl des Vorstandes.

Eine Ersatzwahl kann unterbleiben, wenn die Neuwahl gemäß Satz 1 in nicht mehr als drei Monaten vorzunehmen ist und der Vorstand trotz des Ausscheidens des Mitgliedes beschlussfähig geblieben ist.

Der Vorstand besteht aus den Mitgliedern des Vereins:

  1. dem ersten Vorsitzenden
  1. dem zweiten Vorsitzenden
  1. dem Schriftführer / stellvertr. Schriftführer
  1. dem ersten Kassenwart
  1. dem zweiten Kassenwart
  1. den drei Beisitzern
  1. Gruppenvertretern der einzelnen Gruppen

Die Gruppenvertreter werden von den jeweiligen Gruppen gewählt und gehören dem Vorstand an.

Er ist beschlussfähig, wenn der erste Vorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens vier seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder seines direkten Vertreters.

Vertreter des ersten Vorsitzenden ist der zweite Vorsitzenden.

Der erste und zwei Vorstand vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich; beide sind einzelvertretungsberechtigt. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlung jeder Art für den Verein ermächtigen.

Der Vorstand schlichtet mit dem Vereinsleben zusammenhängende Streitigkeiten unter den Mitgliedern. Bei seiner Geschäftsführung hat der Vorstand die dem Verein in § 1 dieser Satzung gesetzten Zwecke zu beachten. Seine Vertretungsmacht erstreckt sich nicht auf hiermit vereinbare Geschäfte.  

b.) Ausschüsse 

Zur Erledigung der in ihren bereich fallenden Vereinsangelegenheiten werden Ausschüsse eingesetzt.

Zunächst besteht lediglich ein Ausschuss für öffentliche Veranstaltungen.

Über Errichtung weiterer Ausschüsse bestimmt der Vorstand. Die Ausschüsse werden von ihren Obmännern geleitet. Die Obmänner werden von dem jeweiligen Ausschuss gewählt.

§ 5 

Rechte des Vorstandes gegenüber  

Den Vereinsmitgliedern  

Der Vorstand kann in gemeinsamer Sitzung nach Stimmenmehrheit der Anwesenden

a.)       Ausgabe aus dem Vereinsvermögen beschließen; die Vertretungsmacht des Vorstandes wird dadurch nicht berührt.

b.)       gegen Vereinsmitglieder, die sich eines Verstoßes gegen die Vereinsregeln oder eines mit dem Ansehen des Vereins nicht zu vereinenden Verhaltens schuldig macht, durch schriftlichen Bescheid eines Verweises aussprechen.

Gegen diesen Bescheid kann der Betroffene binnen einer Frist von zwei Wochen nach Zugang Entscheidung durch die Mitgliederversammlung beantragen.

c.)        Übungsstunden werden durch Gruppenbeschluss festgesetzt.

§ 6 

      Vorsitzender 

Der Vorsitzende leitet die Versammlungen der Mitglieder und das Vorstandes. Er beruft den Vorstand, so oft er es für erforderlich hält oder ein Mitglied des Vorstandes es beantragt ein. Die Einladungen erfolgen schriftlich.

In der Einladung ist der Gegenstand der Beratung zu bezeichnen. Einer Vorstands-sitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag schriftlich zustimmen.

§ 7  

Schriftführer 

Der Schriftführer erledigt die schriftlichen Arbeiten. Er führt insbesondere die Mitgliederliste sowie ggf. ein Gästebuch. Über jede Sitzung des Vorstandes, Mitgliederversammlung und gemeinsame Sitzung des Vorstandes hat er ein Protokoll zu führen, in das die Beschlüsse aufzunehmen sind. Die Protokolle sind von ihm und dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben.  

§ 8

Kassenwart 

Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er ist in allen finanziellen Belangen (Steuerer-klärung, Buchführung, Finanzverwaltung, Beitragseinzug über Lastschriftverfahren 1 x im Jahr) alleine verantwortlich. Mit Ablauf des Geschäftsjahres schließt er die

Bücher ab und legt sie den Kassenprüfern vor der Hauptversammlung zur Prüfung vor. Der Mitgliederversammlung erstattet er einen detaillierten Kassenbericht. Des Weiteren ist er Ansprechpartner bei Einschaltung von steuerlichen  Beratern für den Jahresabschluss etc. Er ist zur Entnahme von Zahlungen für den Verein befugt.  

§ 9

Versammlungen 

Die Versammlungen der Vereinsmitglieder sind:

a.)    ordentliche Generalversammlung

b.)    ordentliche Jahreshauptversammlung

c.)      außerordentliche Hauptversammlung

Die Generalversammlung der Mitglieder wird im folgenden ersten Kalenderjahr abgehalten. Die Mitglieder sind dazu schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher einzuladen.

Regelmäßige Gegenstände der Beratung sind

a) die der Versammlung vorzulegenden Jahresberichte des Vorstandes,                                                                      

b) der Rechenschaftsbericht des Kassenwarts und die Entlastung des  Vorstandes und des Kassenwarts

c)  Neuwahl des Vorstandes

d)  Satzungsänderungen

Anträge über die in der Hauptversammlung beraten werden sollen, sind dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich einzureichen.

Anträge, welche erst in der Hauptversammlung gestellt werden, bedürfen zur Aufnahme in die Tagesordnung der Zustimmung der Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Eine Änderung der Satzung kann nur in einer unter § 9 aufgeführten Versammlungen beschlossen werden. Sie ist unzulässig, soweit dadurch die Gemeinnützigkeit der Vereinszwecke beeinträchtigt werden würde.

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist zu berufen, wenn der Vorstand es im Interesse des Vereins für erforderlich hält oder mindestens der zehnte Teil der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe es verlangt. Für die Art der Berufung der Versammlung und ihre Befugnisse gilt dasselbe, wie für die ordentliche Hauptversammlung.

 

§ 10

Beschlussfassung 

Bei der Beschlussfassung in den Mitgliederversammlungen entscheidet, soweit nicht diese Satzung ein anders bestimmt, die Mehrheit der erschienenen stimmberechtig- ten Mitglieder.

Bei der Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden der Versammlung den Ausschlag.

Bei Wahlen ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Stimmen, deren Ungültigkeit der Wahlleiter der Versammlung feststellt, gelten als nichtabgegeben; bei gleicher Stimmzahl entscheidet eine Stichwahl.

Als Vorsitzende des Vereins sowie als Kassenwart kann nur gewählt werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Stimmberechtigt in den Versammlungen sind, und als erschienen gelten nur die-jenigen Mitglieder, die ihren Beitrag mindestens für das vorangegangene Kalender-jahr bezahlt haben oder denen er erlassen oder gestundet ist. Weiterhin ist stimm-berechtigt nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Protokoll zu nehmen und zu verlesen. Diese ist alsdann von dem Vorsitzenden der Versammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 11

Auflösung des Vereines 

Die Auflösung des Vereins kann in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrzahl von drei Vierteln Mehrheit der für den Beschluss stimmberechtigten Mitglieder. Findet der Antrag auf Auflösung eine geringere Mehrheit, so ist darauf, unter Einhaltung einer Frist von einer Woche auf einen nicht weiter als einen Monat nach dem Versammlungstage hinausliegenden Tag, eine neue außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Diese entscheidet dann mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Das Vereinsvermögen fließt, im Falle der Auflösung und bei Wegfall steuerbe-günstigter Zwecke, der Stadt Hagenbach zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Der 1. Vorstand und der Schriftführer des Vereins zeichnen für die Satzungsänderung wie folgt:

Hagenbach, den 13. März 2016

1. Vorstand                                                    1. Schriftführerin

Heiko Schlechte                                            Heike Huber